Steffis Irrwege durchs Netz

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    26. August 2010festival

    Was soll ich sagen? Sebbi, ND und ich hatten fantastisches Wetter, die Location war klasse, die Stimmung super…Spaß ist eben, was man selbst drauß macht.

    Nach zahlreichen Festivals hab ich festgestellt, dass es nicht schlimm ist, wenn man ne Band verpasst…die sieht man eh noch 1000 Mal im Leben. Es ist auch nicht schlimm, wenn man nicht bis zum bitteren Ende im Diskozelt abhängt…man feiert eh noch genug. Und nachdem ich weiß, dass NIE wieder was werden wird wie RiP 2010, ist jeglicher Erwartungsdruck von mir gefallen…schönes Gefühl.

    Highfield war toll, die Anreise wurde auf Grund des schlechten Wetters und des Schlammes vom Veranstalter auf Freitag verlegt, ein Tag weniger im Zelt…auch ok. Dafür hat der Veranstalter dann noch Rindenmulch, Steine und Matten ausgelegt…damit die schlimmsten Matschstellen abgedeckt waren.

    Wir hatten zum Glück nette Menschen, die uns einen schönen Platz freihielten, und dank des Fundpavillions vom Southside 2008 war auch das Fehlen von Schatten null Problemo für uns. Leider war der Zeltplatz 3 recht weit weg von allem…15 Minuten Fußweg zu den Toiletten, Duschen (sehr sauber und kostenfrei…mit Wasserstelle und Waschplatz und und und…) und zu den ersten Fressbuden, 30 Minuten insgesamt zu den Stages (am Freitag gings noch düster durch Schlamm und Matsch, am Samstag gabs dann für den Weg auch Lampen…nobel!). Da aber die Dixies mehrmals täglich gereinigt und mit Klopapier versorgt wurden, war auch das kein Problem (Rock im Park könnte da gut was abschauen). Wer braucht schon feste Klos, wenn er mit 5 Jungs zeltet?!

    Freitag war dann die erste Band „The Gaslight Anthem“…schööööön! Auch wenn man in der prallen Sonne fast nen Hitzschlag bekommen hat. Abends gabs dann noch die erste Entdeckung des Festivals, „Kap Bambino“ – derbes Elektro mit ner Sängerin, die ständig Bier gespuckt hat oder und das Mikro auf den Boden geknallt hat, und „Billy Talent“ aufs Ohr…wobei die Kanadier leider viel Zeug gespielt haben, was ich bewusst selten hör, weils einfach nicht rockt…aber hey, wir waren eh müde und sind dann eben früher zurück gegangen.

    Samstag war dann an Ausschlafen nicht zu denken, da es im Zelt ab 9 Uhr sehr Sauna-mäßig wurde (und weil die ersten Krawallherren gar nicht geschlafen haben). Auch kein Problem, man kann ja im Schatten dösen…nachmittags haben wir uns dann die zweite Neuentdeckung angeschaut, „Broilers“, tolle deutsche Punk – Band. Danach wurde noch etwas im Schatten gechillt und der Himmel sowie die Bungeejumper beobachtet, gefolgt von einem kurzen Abstecher zu „Parkway Drive“ (1000 Grad in der Zeltstage…viiiel zu warm) und zurück zum Zelt. Abends haben wir uns dann die langweilige Show von „Placebo“ (sorry, die waren echt sooo schnarchig…Stimmung sieht anders aus) angeschaut und den Abend im Diskozelt ausklingen lassen.

    Am Sonntag gabs dann „Bela B“ und „NOFX“…“The Sounds“ haben wir wegen des Zeltabbaus sowie des Unwetters verpasst, als Finale gabs dann vor der Heimfahrt noch „Blink 182″…schöööön!

    Was war sonst noch?

    Wir haben viel im Schatten gehockt, Müll geredet, Spaß gehabt…wobei mir weibliche Unterstützung schon öfters mal gefehlt hat…am Ende hatte ich echt Angst, dass ich auch im Stehen pinkle. Als Baggerpartner für Sebbi war ich leider nicht besonders talentiert…aber immerhin haben wir das „Bro“Ding voooll durchgezogen…immerhin bin ich Ted Mosby UND Architekt…naja und sonst macht man viel Blödsinn, wie immer auf Festivals – immerhin gibt man die Realität am Eingang ab.

    Für das nächste Festival nehm ich übrigens ne Anleitung für Pavillions mit (Jungs fragen ja nie nach Hilfe), noch weniger Dosenmampf (Essen kaufen ist auch ok) und noch weniger Alk…man konnte dort nämlich für 1 € eine Dose Becks kaufen, warum also groß schleppen? Klamotten werd ich nächstes Mal auch weniger einpacken…Jungs ziehen sich eh noch weniger um. Für das nächste Festival kauf ich auf alle Fälle ein lustiges Kostüm (entweder so n Prinzessinenmist oder n Second Hand Brautkleid…), einen Fahnenmast mit Regenbogen Einhorn Fahne (Codewort „sei ruhig und sortier doch die Knicklichter nach den Regenbogenfarben“) und ne Box, mittels der wir dank dem Lied „Frazy“ unsere eigene Party machen können (als wir Samstag Nacht heimgelaufen sind zum Zelt war an der einen Wegkreuzung die größte Party der Welt zu dem Lied…auch wenn es keinen Text hatte und keiner wusste, von wem das ist)…schön, was Festivals immer für Hypes erschaffen…

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    11. Juli 2010adventure

    …dachten wir uns, als wir am Freitag zu den üblichen Verdächtigen nach München gefahren sind, weil wir ja wussten, dass Samstag superheiß wird.

    Deswegen sind wir gestern dann noch vor der Heimfahrt an den Langwieder See bei München.Netter See, super viele Parkplätze (2 € Gebühr sind echt in Ordnung für diese sehr seenahen Parkmöglichkeiten), schön klares Wasser. Leider ist das Wasser nur so klar, weil der Seeboden komplett aus Kieselsteinen besteht = schmerzhaftes Reinlaufen ins Wasser. Umkleiden gab es an der Seite, an der wir waren, überhaupt keine…und auch nur sehr wenige Toiletten. Fürs Essen musste man auch eeeeewig anstehen, das hätte man echt besser lösen können bei dem Menschenandrang. Aber es gab immerhin genug Schattenplätze für alle, was echt bei der Hitze ein großer Pluspunkt war.

    Heute waren wir dann mal wieder am Rothsee. Es waren echt alle Parkplätze voll und auch die Wiesen zum Parken waren recht überfüllt. Wir haben dann bei dem Parkplatz P5 (2,50 € Gebühr) oder so bei Birkach einfach an der Einfahrt gewartet, um 14 Uhr gehen nämlich die Ersten schon wieder. Wir mussten nicht mal den Motor ausschalten, weil gleich einer rausgefahren ist. Die Suche nach Schatten hat sich dann als deutlich schwieriger herausgestellt…beinahe unmöglich. Denn es gibt dort auf den Liegeflächen eh nicht so viele Bäume, und der Schatten dort ist hart umkämpft. Dafür war der Weg in den See deutlich schöner als in München, das Wasser leider dafür umso schlammiger. Wer sehen muss, was unter ihm im Wasser passiert, dem rate ich vom Rothsee ab, da sieht man nämlich nicht mal mehr seine Hand, wenn man sie gerade runter ins Wasser hält. :) Der See kann aber punkten mit zahlreichen Umkleidekabinen, vielen Toiletten und deutlich größerer Gastonomie. Auch hier stand man, aber ok, bei der Masse an hungrigen Mäulern echt kein Wunder.

    Auf dem Heimweg sind wir noch mal in Allersberg in das griechische Restaurant „Plaka“ eingekehr, ein echter Geheimtip (außer man ist Vegetarier, für die bleibt nur Salat oder Vorspeisen, wie so oft in Restaurants)! Super leckere Kalamari, große Portionen, nicht teuer (10,50 € für Kalamari mit Pommes und Salat)…grandios! (Wobei der Grieche in Würzburg gegenüber vom König Ludwig Haus…Mykonos oder so, noch geilere Kalamari hat und noch besseres Tsatsiki)

    Ach und diese Woche waren wir noch an nem Baggersee/Weiher bei Altendorf, da wars auch schön, wenig Besucher, viele Ecken, wo man ungestört ist…aber leider gab es nichts, kein WC, nichts zu Essen und auch niemanden, der den Müll der Vorgänger wegräumt.

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